Gerade komme ich von der Inspektion der Bühne zurück, auf der ich morgen Abend mit vielen Künstlern der Region auftreten werde. Und ich muss sagen: es gefällt mir. Die Liethkultur findet im großen Saal der Friedrich Spee Gesamtschule in Paderborn auf der Lieth statt. Der Saal ist rund mit einer halbrunden, richtig tollen Bühne und einer komplett verglasten Aussenwand, was am Abend durch die Spiegelungen ein tolles Ambiente hervorruft.

Ich freue mich auf den morgigen Auftritt. Erwartet werden 200 bis 300 Gäste.
Man kann sich auf einen langes Programm freuen und auf eine bunte Mischung von Künstlern verschiedenster Sparten.

In den letzten Tagen und Wochen war viel los, das mich vom Zaubern abgehalten hat. Daher geht es jetzt erst einmal in die Alpen, um den Kopf und die Gedanken wieder neu zu ordnen und neue Eindrücke mit nach Hause zu bringen. Mein vorgegebenes Ziel: 1. beim Klettern nicht abzustürzen und 2. in der Zeit zwei neue Routinen komplett auszurbeiten, von der Idee bis zum kleinsten Detail der Umsetzung. Daher wird mich mein wichtigstes Werkzeug – mein Notizbuch – auch stets begleiten.
Also: auch im Urlaub wird der Kopf nicht abgeschaltet.

Heute habe ich an einem neuen Werbebild gearbeitet. Das Resultat ist unten zu sehen.  Es wird nicht das letzte „photoshopte“ Bild sein. Ich habe etliche Ideen für weitere Materialien, die beizeiten umgesetzt werden wollen.

Adrian Plakat

Gerade bin ich zu nächtlicher Stunde von dem Auftritt im Rosenhof Osnabrück zurückgekommen. Es war ein wirklich schöner Abend mit sehr sympathischen und netten Leuten. Ich freue mich über die vielen neuen Gesichter und hoffe sie bald einmal wiederzusehen. Die Stimmung war sehr gut – ebenso das Feedback von vielen Damen und Herren, die mich nach dem Auftritt ansprachen. Bald folgen einige Fotos – jetzt fällt ein erschöpfter Magier erst einmal in den wohl verdienten Schlaf.

Im Internet finden sich viele schöne Dinge. So zum Beispiel auch ein Heiratsantrag, bei dem der Zauberkünstler mit dem Antragsteller unter einer Decke steckt. Die klassische Routine des Chop Cups wurde wunderbar auf den Antrag angepasst, so dass der Antragsteller vor seiner Frau auf die Knie geht, sie aber zu diesem Zeitpunkt noch gar nichts ahnt von dem, was da kommen mag. Schauts euch HIER in Ruhe an.

Zu erneuter später Stunde habe ich das Programm für den Rosenhof Auftritt am Freitag festgelegt. Die Sache gestaltete sich ziemlich kniffelig, da die Auftrittssituation doch recht ungewöhnlich ist. Es gibt in einem so großen Konzertsaal doch einiges zu bedenken, schließlich erwarten die Veranstalter zwischen 300 und 400 Gästen. Auch wenn ich an dieser Stelle noch nicht verraten kann, was ich im Detail vorführen werde, aber so viel ist sicher: bei der Eröffnungsnummer gibt es „nackte Tatsachen“…

Heute ist etwas sehr Witziges passiert:
es erreichte mich einer dieser vielen Werbe-Verkaufsanrufe. Dieses Mal eine Frau mit sympathischer Stimme, die mir besondere Schlafdecken und -kissen schmackhaft machen wollte. Nun gut – ich habe mich auf das Spiel eingelassen. Die wehrte Dame ratterte ihren Text herunter und präsentierte die Besonderheiten der tollen Produkte. Nach wenigen Minuten kippte das Gepräch allerdings. Denn, obwohl ich überwiegend nur zuhörte, wusste ich, dass die Dame mein inneres Lachen über ihr Vorgehen wahrnehmen würde. Und so war es dann auch.

Sie sagte schon nach kurzer Zeit „Sie grinsen gerade, habe ich Recht?“, was ich ihr natürlich bestätigte. Das war der Moment, als es um sie geschehen war. Sie konnte nicht mehr frei und fließend sprechen, sondern verfiel immer wieder in einen Lachanfall, der sogar ihre Kollegen mit an ihren Tisch beförderte, um sich anzuhören, was in unserem Gespräch gerade passiert. Sie verstrickte sich dabei immer mehr in ein absolut künstliches Verkaufsgespräch, da ich ihren Verkaufsvorgang massiv durchbrochen und auf eine andere Ebene gezogen habe. Die Dame wurde dabei immer wieder von meinem inneren Grinsen übermannt, was bei ihr tiefe Lachanfälle erzeugte und sie letzten Endes völlig aus der Bahn geworfen hat.
Zum Schluss sagte sie selbst, dass ich wohl nichts kaufen werde, womit meine Arbeit getan war. Wir beide hatten jede Menge Spaß und ich denke so etwas ist dieser Frau zuvor noch nicht passiert.

Die Moral von der Geschichte: versuchen Sie nie einem Psychomagier etwas über das Telefon zu verkaufen – Sie könnten verwirrt und arbeitsunfähig gemacht werden.

Bei der letzten „Einfach so Show“ in Paderborn war unter anderem auch Alex Holste zu Gast, der den gesamten Abend mit seiner Videokamera festgehalten hat. Bis jetzt hat er einen kurzen Video Trailer zusammengeschnitten, der einige Momente des Abends festhält. Wie Alex mir gesagt hat, werden nach und nach auch noch Zusammenschnitte der einzelner Künstler fertiggestellt. Ich bin schon gespannt, welche Ausschnitte meines Auftritts zu sehen sein werden.

Gerade bin ich von meinem Auftritt bei der „Einfach so Show“ zurück. Es war ein wunderbarer Auftritt bei einem tollen Publikum, sehr netter Moderation und tollen Künstlern. Ich freue mich über die vielen neuen Bekanntschaften und über das durchweg sehr positive Feedback derjenigen, die mich nach der Show angesprochen haben. Vielen Dank!

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen und der Koffer ist gepackt. Damit kann es frohen Mutes heute Abend zum Auftritt bei der „Einfach so Show“ in der Kulturwerkstatt in Paderborn gehen. Ich freue mich auf einen bunten und unterhaltsamen Abend.

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